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Annelle Vogelsanger
Ernst Rutschmann
Friedenstrasse 7
CH-5624 Bünzen
Tel. +41 (0)56 666 01 20
annelle.vogelsanger@sunrise.ch

Update: 17.07.2017

News/Resultate

News

Mit ihrem rassetypischen Aussehen, ihrem vorzüglichen Wesen und natürlich mit ihrem unwiderstehlichen Charme, hat es Emini und nun auch Halley, geschafft, französische Champions zu werden.

Eine seltene Auszeichnung für ausländsche Hunde.

Dazu gehört nicht nur die höchstmögliche Übereinstimmung mit dem Rassestandard (Siege an den 3 wichtigsten Ausstellungen in Frankreich), sondern auch ein spezieller Wesenstest und die genetische Identifikation (Certificat Genetique).

Sobald das Diplom von Halley eintrifft, werden wir es hier ebenfalls veröffentlichen

Drei Sieger von Tol Sirion

Internationale Hundeausstellung Karlsruhe
12./13.11. 2016

Samstag, 12.11.  Richter Dr. Miklos Levente

Offene Klasse:

Halley: Eleganter kompakter Rüde guter Rüdenkopf fester Rücken voluminöse Brust steht parallel gut gewinkelt raumgreifende Bewegung.
V1, CAC, BOB

Sonntag, 13.11., Richter Leos Janik

Offene Klasse:

Halley: Rüde mit super Charakter dunkle Augen, Zangengebiss,, Augen Ohren korrekt, korrekte Toplinie, Standardrute sehr gute Bewegung korrektes Fell.
V1, CAC, CACIB, BOS

Jugendklasse:

Lissie: Scherengebiss volle Zähne korrekter Kopf vorzüglich gebaut korrekte Toplinie und Brust korrektes Fell korrektete Winkelungen lieber Charakter braucht Ringtraining.
V1, CAC, CACIB, BOB

Offene Klasse:

Jo-Keira: 2 1/2 Jahre schöne Hündin mit gutem Typ vorzüglich gebaut mit sehr schöner Bewegung und Winkelung korrekt im Fell.
V1, CAC, CACIB,

 

Reisebericht Portugal

Während unserer Reise nach Portugal, Oktober/November 2014, haben wir verschiedene Züchter besucht und haben auch mit Erfolg an 3 Ausstellungen teilgenommen. Zum grossen Staunen der Portugiesen erreichten unsere Hunde folgende Resultate: Emini 3 Mal CAC, 1 Mal RCACIB und 1 Mal BOB. Halley 2 Mal CAC, 1 Mal RCAC und 1 Mal CACIB. Es macht schon ein wenig stolz, wenn man an einer Ausstellung in Portugal zwei Hunde aus eigener Zucht als beste Serra de Aires, charakterlich wie standardmässig, aus dem Ring führen darf. Dies, notabene, durch einen altgedienten Portugiesischen Richter, der selbst Züchter dieser Rasse war.

Wir spürten überall Enttäuschung darüber, dass einige Leute portugiesische Züchter kritisieren, welche unwissentlich nachträglich erkrankte Welpen abgegeben haben. Die in Portugal angewendete Impfpraxis habe sich seit Jahren, innerhalb des Landes, bei den hier verbreiteten Keimen, bestens bewährt. Im Fall der Parvovirose seien, laut Züchter, keine Wurfgeschwister betroffen. Zudem wurde Jorge Diaz, von Cruz Alta, kurz nach der Abreise des Welpen Opfer eines sehr schweren Unfalls und musste im Krankenhaus intensiv gepflegt werden. Er lag tagelang im Koma. Im Weiteren ist am 1. November seine Schwiegermutter verstorben. Seine Frau hatte also andere Sorgen, als sich um die Reklamationen zu kümmern. Sie musste deshalb sogar die Hunde bei den gemeldeten Ausstellungen zurückziehen. Was Crossoak betrifft, ist offenbar der zweiter Wurf total daneben gegangen. Kann leider vorkommen, dass eine Paarung absolut daneben geht.

Weil der bestehende „Clube Portuguese de Cão da Serra de Aires“ inaktiv, bzw. blockiert ist, haben einige Züchter die neue Verreinigung ACSA (Associação de Creadores da Serra de Aires) gegründet. Diese wird für die Zucht bindende Richtlinien erarbeiten, wie Hüfte röntgen, Erbkrankheiten eindämmen etc. Zudem soll sie Zusammenarbeit und Meinungsaustausch fördern. Damit auch wir mitreden können, sind Annelle und ich ebenfalls beigetreten. Das Gesuch um Anerkennung der ACSA ist beim CPC (Clube Portiguese de Canicultura) eingereicht und sollte Anfang 2015 bestätigt werden. Die Mitgliedschaft steht auch ausländischen Züchtern offen.

Wir betonen nochmals, dass in Portugal andere Voraussetzungen für die Hundezucht herrschen. Die Lebensbedingungen in einem der ärmsten Länder Europas erlauben es den Leuten kaum für das Notwendigste zu sorgen. Jeder Tierarztbesuch, jedes Medikament, ganz zu schweigen von Röntgen, obwohl billiger als hierzulande, schlägt negativ zu Buch und kann bei den landesüblichen Welpenpreisen kaum wettgemacht werden. Es soll nicht an einigen wenigen bekannten Züchtern gemessen werden, die gut vernetzt sind und dadurch Welpen exportieren können – wenn auch nicht immer die Gesündesten, wie wir selber erfahren mussten. Alle Züchter, die wir besucht haben, sind sehr offen für Gespräche und würden sich freuen wenn die „mitteleuropäischen“ Kritiker-Innen sich selbst ein Bild über das Zuchtgeschehen in Portugal machen würden. Ein Meinungsaustausch wäre sicher von Nutzen. 

Ehemalige Züchter, welche sich in der Szene gut auskennen, haben uns geraten, auch einen wenig bekannten, aber sehr engagierten Züchter zu besuchen. Antonio Pereira, Zwingername Cetobriga. Er ist hauptsächlich bekannt als Züchter von Mastif Napolitano, hat jedoch seit Jahren guten Kontakt mit den Schaffarmern. Er holt von denen in „Herding“ ausgebildete und für die Zucht geeignete Serra de Aires, registriert diese und gibt dann einige Welpen wieder an die Schäfer zurück. Mit dieser Diversifikation vermeidet er enge Inzuchtkoefizienten und fördert genetisch zugleich die Instinkte. Obwohl er die insgesamt ca. 40 Hunde alleine betreut (seine Frau muss für ein sicheres Einkommen arbeiten) konnten wir uns davon überzeugen, dass die Zwingeranlagen sehr grosszügig sind und absolut sauber gehalten werden. Leider fehlt ihm die Zeit um allen Serra de Aires die nötige Fellpflege angedeihen zu lassen. Trotz dieses Mangels sind alle Hunde sehr fröhlich und charakterlich einwandfrei. Dies ist sicher dem liebevollen Umgang des Züchters mit allen Tieren zuzuschreiben. Annelle konnte unter all diesen Hunden auch wertvolles Zuchtmaterial ausmachen. Es wäre zu überlegen, ob man Antonio bei seinen Bemühungen um die Weiterzucht von Serra de Aires unterstützen könnte. Eine Möglichkeit wäre eventuell, dass interessierte Leute bei ihm Ferien machen und ihm die halbe Zeit bei der Hundepflege unterstützen. Er kann eine leerstehende Wohnung auf seinem Gelände, am Stadtrand von Setbùbal, zur Verfügung stellen. Eine weitere Möglichkeit wäre, wenn Vet.-Studenten, oder Lehrlinge für Vet.-Gehilfinnen eine Ferienstage dort machen würden. Gratisferien für aktive Mithilfe. Nur die Reisekosten müssten selber berappt werden.Interessenten und Interessentinnen können sich bei uns melden und weitere Infos erhalten.

Ernst Rutschmann 

Bei Antonio Pereira

Wichtige Informationen für Welpeninteressenten

Bekanntlich hat die SKG/FCI für die Hundezucht sehr strenge Vorschriften
bezüglich Gesundheit und Wesen von Elterntieren, Aufzucht und Abgabealter
der Welpen. sowie für die Einrichtung, Grösse und Sauberkeit von Zuchtstätten.

Damit die Erwerber von Rassehunden die grösstmögliche Gewähr haben, einen
gesunden und wesensfesten Welpen zu erhalten, müssen die Elterntiere eine strenge Zuchttauglichkeitsprüfung (Körung) bestehen. Diese beinhaltet folgende Kriterien, welche
von SKG ausgebildeten Richtern geprüft werden.

Alle Zuchttiere müssen auf HD (Hüftdisplasie) geröntgt sein und nicht über
Grad C haben. Nur Röntgenauswertungen der Unis Zürich und Bern werden anerkannt.

Eine Formwertprüfung durch einen Standardrichter, der attestieren muss, dass das geprüfte Tier keine Mängel aufweist und „in höchstem Mass” dem Rassestandard entspricht.

Ein Charakterstest durch einen speziell ausgebildeten Wesensrichter. Ängstliche,
unsichere oder aggressive Hunde dürfen nicht zur Zucht zugelassen werden.

Nur Zuchtstätten, die alle Bedingungen erfüllen werden von der SKG/FCI anerkannt und erhalten für ihre selbst gezüchteten Welpen SKG/FCI Stammbäume.

Ein verantwortungsvoller Züchter ist während 9 Wochen rund um die Uhr gefordert. Er achtet auch sorgfältig darauf, dass seine Welpen bestens sozialisiert und auf die „grosse weite Welt“ vorbereitet werden. Dazu gehört u.a. genügend grosses Welpenzimmer, geschützten Auslauf im Freien mit vielen Spielmöglichkeiten, Leinenlaufen, Autofahren, Kontakt mit Kindern und fremden Leuten usw. usw. Die Welpen werden nur geimpft, gechipt und mehrmals entwurmt abgegeben.

Dass alle diese Massnahmen wie Zuchtstätten- und Welpenkontrollen durch SKG oder zuständigen Rasseklub, Tierarztkontrollen, spez. Welpennahrung usw. ihren Preis haben ist sicher gut zu verstehen.

Nun gibt es Leute, deren Hunde z.T. wohl reinrassig sind; aber die Zuchttauglichkeitsprüfung der SKG/FCI nicht bestehen, weil sie schwere HD, oder Wesensfehler haben. Man will aber trotzdem Welpen produzieren und versuchen etwas Geld zu verdienen. Die SKG/FCI stellt aber keine Stammbäume an Zuchtstätten aus, die mit fehlerbehafteten Hunden züchten. Nun haben ein paar schlaue Menschen entdeckt, dass man diesen Zustand ausnützen könnte, in dem man eine parallele Organisation zur SKG gründet, die das Züchten mit solchen Tieren toleriert. Man wählt einen international klingenden Namen und stellt seinen Mitgliedern, gegen Entgelt, beeindruckende, farbige „Stammbäume“ aus. Damit die Käufer über diese Details hinwegsehen, werden die Welpen zum halben, handelsüblichen, Preis angeboten (warum wohl?

In vielen Fällen merken dann die Leute erst nach dem Kauf, dass ihr Liebling erhebliche
Macken oder gesundheitliche Beschwerden hat. Die Tierarztkosten können oft
den vermeidlich günstigen Kaufpreis weit übersteigen. Eine Erfahrung die auch
viele Billighundeimporteure machen mussten.

Fazit:

Kaufen Sie nie einen Welpen ohne vorher:

Den Züchter, die Zuchtstätte und die Elterntiere persönlich kennen gelernt zu haben. Jeder gute Züchter ist stolz Ihnen dies alles zu zeigen.

Die Zuchtpapiere der Elterntiere, wie Körschein vom Rasseklub, mit Richterberichten und
HD-Zeugnis, gesehen zu haben; diese möglichst auch von den Vorfahren.  

Bedenken Sie beim Kauf, dass ein gesunder Hund 12 – 15 Jahre lang Ihr ständiger Begleiter sein wird und Ihnen viel Freude bereiten möchte.

Deshalb:  Augen auf beim Welpenkauf